Sicherer Umgang mit Akkus: Wissenswertes und Tipps
Akkus sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch wie geht man sicher mit ihnen um? Hier sind einige wertvolle Tipps und Informationen.
Wie können Akkus sicher gelagert werden?
Akkus sollten an einem kühlen, trockenen Ort gelagert werden, fern von direkter Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit. Ein idealer Platz könnte die Schublade eines Schreibtisches sein, wo sie vor Temperaturschwankungen geschützt sind. Wer allerdings denkt, dass ein Steckdosenadapter der beste Ort ist, um unbenutzte Akkus zu "lagern", sollte sich darüber im Klaren sein, dass dies nicht nur der Lebensdauer abträglich ist, sondern auch ein gewisses Brandrisiko birgt.
Welche Risiken gibt es beim Aufladen von Akkus?
Das Aufladen von Akkus birgt immer ein gewisses Risiko, insbesondere wenn es um minderwertige oder nicht zertifizierte Geräte geht. Der Einsatz von Original-Ladegeräten ist nicht nur ratsam, sondern auch eine Selbstverständlichkeit – es sei denn, man hat eine Vorliebe für das Gurgeln von Alarmanlagen in der Nacht. Überladen sollte man ebenfalls vermeiden, da dies nicht nur die Lebensdauer des Akkus beeinträchtigt, sondern in extremen Fällen zu Überhitzung und sogar Explosion führen kann.
Was sollte man beim Transport von Akkus beachten?
Akkus sollten niemals unbeaufsichtigt transportiert werden und sollten immer in der Originalverpackung oder in einem speziellen Akku-Behälter aufbewahrt werden. Eine lose Aufbewahrung in der Tasche mit Schlüssel und Kleingeld könnte zu unliebsamen Kurzschlüssen führen. Wer also einen Roadtrip plant, sollte sich ernsthaft überlegen, wie die Akkus verstaut werden. Ein paar einfache Regeln, und man muss sich nicht in einen kleinen Schockzustand versetzen lassen, wenn man zufällig auf einen geladenen Akku stößt.
Wie erkennt man defekte Akkus?
Einen defekten Akku zu erkennen, ist oft einfacher, als die meisten denken. Eine signifikante Erwärmung beim Laden, eine außergewöhnlich kurze Laufzeit oder gar das Aussehen von Blasen auf der Gehäuseoberfläche sind deutliche Warnsignale. Wer von einem Akku schon einmal gesäuert wurde, weiß, dass eine funktionsuntüchtige Zelle nicht zu unterschätzen ist. Im Zweifelsfall sollte man sich von einem Fachmann beraten lassen – das schützt nicht nur den eigenen Akku, sondern im besten Fall auch den eigenen Geldbeutel.
Was sind die besten Tipps zur Verlängerung der Lebensdauer von Akkus?
Um die Lebensdauer von Akkus zu verlängern, sollte man sie regelmäßig zwischen 20 und 80 Prozent aufladen. Hierbei handelt es sich um einen schmalen Grat, den die meisten User jedoch in der Hektik des Alltags schnell vergessen. Zudem sollte man Akkus nicht bei extremen Temperaturen aufladen oder verwenden. Ein lau warmes Plätzchen, weit entfernt von dem frischen Geplätscher in der alten Kühltruhe, ist ideal. Ein bisschen Vorsicht kann hier also Wunder wirken und hilft, den Akku länger am Leben zu halten.
Welche Entsorgungsmöglichkeiten gibt es für alte Akkus?
Die richtige Entsorgung von alten Akkus ist entscheidend. Sie gehören nicht in den Hausmüll. Stattdessen gibt es zahlreiche Sammelstellen, die sich über jeden alten Akku freuen – und das ganz ohne schockierende Überzeugungsarbeit. Viele Einzelhändler bieten an, alte Akkus zurückzunehmen, was nicht nur praktisch ist, sondern sich auch als guter Rückzugsort für die weniger umweltbewussten Käufer erweist. Wer also seine Akten und alten Akkus loswerden möchte, kann dies mit gutem Gewissen tun.